lustiges Weihnachtszeug

heheehehehhe :)

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Xanatos
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lustiges Weihnachtszeug

Beitrag von Xanatos » 03.12.2006, 10:42

Mal ein Thread mit witzigen Weihnachtssprüchen/Bildern.... was euch so einfällt. Ich beginne mal mit einem kleinen Gedicht:


Ich ging im Walde so für mich hin,
Mir stand sehr weihnachtlich der Sinn.
Da sah ich ein frierendes Mädelein,
Das wollte so gerne gewärmet sein.

Ich nahm sie mit zu mir nach Haus
Und zog ihr die nassen Kleider aus.
Beim Anblick der vielen Kerzen
Empfand sie Freude im Herzen,
Und weil ich wusste, was sie denkt,
Hatte ich sie reich beschenkt.

Da sah sie mich sehr böse an
Und sprach: "Du bist kein Weihnachtsmann!"
Doch ich sprach, "meine Gute,
Siehst du nicht Sack und Rute?"

Da sah sie mich nicht mehr böse an
Und glaubte, ich wär' der Weihnachtsmann.
Zuletzt geändert von Xanatos am 03.12.2006, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Xanatos
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Beitrag von Xanatos » 03.12.2006, 10:45

Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist`s soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durch das Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämmst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schläge drohst.
darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
Aus ist's bald mit dem Schlittenfahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt
dich, die Kanzlei reich zu beschenken.
Dann wird mein Chef es überdenken
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Kathi.20
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Beitrag von Kathi.20 » 03.12.2006, 11:24

ähm, xana ??
du hast als überschrift "lustiges weichnachtszeug" geschrieben .. lächel
Im twain, sial le heniach nin!
Temmin cen ma hari!
heno nin ned in hen!
Tolo gwa nin!
man bedim len?
estel , meleth , naergon , tinnu

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Beitrag von Xanatos » 03.12.2006, 12:13

War Absicht.. wollte nur ein Lächeln von dir :)
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Xanatos
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Die Nacht mit Weih davor

Beitrag von Xanatos » 04.12.2006, 10:30

Die Nacht mit Weih davor

Es war die Nacht mit Weih davor,
Die Ente schlief im Ofenrohr,
Fast alles ist genau wie immer -
Selbst Opa furzt im Herrenzimmer.
Das ganze Haus steckt voller Leute,
Doch niemand ist zu hören heute.
Liegt's vielleicht an der Weihenacht ?
Neeeeein, Mama hat sie umgebracht !
Im Festtagstrubel heute morgen
Ist sie mal kurz verrückt geworden.
So hat sie dann ganz ungeniert
Die ganze Sippe ausradiert.

Ne Tasse Rattengift in' Stollen -
Den gab's zum Frühstück für den Ollen
(noch zweimal kurz nach Luft geschnappt,
Dann gab er schon den Löffel ab).
Der Omma dann 'ne Stunde später
'nen kleinen Sprengsatz ans Katheter -
Noch nicht mal richtig ausgeschissen
Hat sie's beim letzten Druck zerissen ! Hihi!
Dann Tante Ruth, die olle Kuh,
Kam in den Kühlschrank, Klappe zu,
Die Nachbarn wollten nur was fragen -
Die wurden gleich noch mit erschlagen,
Danach mit Säge, Axt und Feile
Den Onkel Heinz in kleine Teile.
Zum Schluss die Kinder - s`war schon spät -
Nach Bosnien als Care-Paket.

Nur Opa sitzt noch am Kamin
Und lässt genüsslich einen ziehn.
Doch plötzlich fragt er sich ganz leise:
Es ist so still, was soll die Scheisse ?
Er macht sich auf und geht zu Mama,
Die sitzt noch in der Speisekammer,
Hackt aus dem Dackel Rehragout.
Der Opa sägt verdutzt: "Nanu?,
Du hast ja alle totgemacht,
Was hast du dir dabei gedacht ?".
"Ach weisst du", spricht sie reuevoll,
"Ich hatte halt die Schnauze voll
Vom vielen Krach und Weihnachtssegen,
Vom Kochen, Backen, Waschen, Legen,
Vom Gänsebraten aus der Truhe -
Ich wollte einfach meine Ruhe !!"

Der Opa bleibt gewurzelt stehn
Und sagt: "Ich kann dich gut verstehn,
Denn mal privat, unter uns beiden,
ICH konnt die andern auch nicht leiden !
Mein Kind, das hast du gut gemacht,
ICH WÜNSCH DIR FROHE WEIHENACHT !!"


(c)1997 Oliver Kalkofe
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Beitrag von mine » 05.12.2006, 15:21

Die Geschichte vom Lametta


Die Geschichte vom Lametta kommt immer wieder gut zu Weihnachtsfeiern, wenn das "Weihnachtsgedicht" zu fortgeschrittener Stunde vorgetragen wird:

Weihnachten naht, das Fest der Feste,
das Fest der Kinder, Fest der Gaeste.
Da geht es vorher hektisch zu.
Von frueh bis Abend - keine Ruh’ -
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen -
hat man auch niemanden vergessen?

So ging’s mir - keine Ahnung habend -
vor ein paar Jahren Heiligabend,
der zudem ein Sonntag war.
Ich sass grad mit der Kinderschar,
da sprach mein Weib: “"Tu Dich nicht druecken!
Du hast heut' noch den Baum zu schmuecken!”"

Da Einspruch meistens mir nichts nuetzt,
hab kurz darauf ich schon geschwitzt.
Den Baum gestutzt, gebohrt, gesaegt,
und in den Staender eingelegt.
Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne.
Zum Schluss - ja Himmeldonnerwetta! -
Nirgends fand ich das Lametta!

Es wurde meiner Frau ganz heiss,
und stotternd sprach sie: "“Ja, ich weiss;
im letzten Jahr war’s ganz zerschlissen -
Drum haben wir es weggeschmissen.
Und in dem Trubel dieser Tage,
Bei meiner Arbeit, Mueh und Plage
vergass ich neues zu besorgen.
Ich werd was von den Nachbarn borgen!”"

Die Nachbarn -links, rechts, drunter, drueber-
Die hatten kein Lametta ueber.
Da schauten wir uns an verdrossen:
Die Laeden sind ja auch geschlossen!

So sprach ich dann zu meinen Knaben:
"“Hoert zu! Wir werden heuer haben
einen Baum - altdeutscher Stil -
weil .... mir Lametta nicht gefiel.”"
Da gab es Heulen, Schluchzen, Traenen,
Und ich gab nach den Schmerzfontaenen:
"“Hoert endlich auf mit dem Gezeta!
Ihr kriegt '‘nen Baum - mit viel Lametta!”"

Zwar konnt ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm die Silberstreifen -
doch grad, als suchte ich das Messer,
Da les ich "“Hengstenberg Mildessa"”!
Es war die Sauerkrautkonserve.
Ich kombinier' mit Messers Schaerfe:
Hier liegt die Loesung eingebettet.
Das Weihnachtsfest - es ist gerettet!

Schnell wird der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepresst, so gut es geht,
zum Trocknen einzeln aufgehaengt,
und dann gefoent (doch nicht versengt!).
Die trocknen Streifen, sehr geblichen,
mit Silberbronze angestrichen. --
Auf beiden Seiten Silberkleid!
Oh freue dich, du Christenheit!

Der Christbaum war einmalig schoen,
wie selten man ihn hat geseh’'n.
Zwar roch suesssauer die Bescherung,
geruchlich gab’s' '‘ne Ueberquerung,
weil mit Benzin ich wusch die Haende,
mit Nitro reinigte die Waende,
dazu noch Raeucherduft und Myrte -
der Duft die Menge leicht verwirrte.
Und jedermann sprach still verwundert:
"“Hier riecht’s nach technischem Jahrhundert!”"

‘Ne Woche drauf. -- Ich sass gemuetlich
im Sessel. Las Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage - Rester.
'‘S war wieder Sonntag. Und Silvester.

Da sprach mein Weib: "“Du weisst Bescheid?
Es kommen heut zur Abendzeit
Schulzes, Lehmanns und Herr Meier
zu unserer Silvesterfeier.
Wir werden leben wie die Fuersten -
'‘s gibt Sauerkraut mit Wiener Wuersten!”"

--- Ein Schrei ertoent! Entsetzt sie schaut:
"“Am Christbaum haengt mein Sauerkraut!!
Vergessen, neues zu besorgen!
Ich werd'’ was von den Nachbarn borgen.”"
Die Nachbarn -links, rechts, drunter, drueber-
die hatten leider keines ueber.
Da schauten wir uns an verdrossen:
Die Laeden sind ja auch geschlossen!

Und so ward wieder ich der Retta,
nahm ab vom Baume das Lametta.
Mit Terpentinoel und Bedacht
hab’ ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gruendlich durchgewaessert,
mit reichlich Essig noch verbessert,
dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz,
und Curry, Ingwer, Gaenseschmalz.
Dann, als das ganze sich erhitzte
- das Kraut, das funkelte und blitzte -
da konnt'’ ich nur nach oben fleh’'n:
"“Lass diesen Kelch voruebergeh’n!”"

Als spaeter dann das Kraut serviert
ist auch noch folgendes passiert:
Als eine Dame musste niesen,
sah man aus ihrem Naeschen spriessen
tausend kleine Silbersterne.
"“Mach’s noch einmal! Ich seh das gerne!”"
So rief man ringsum hocherfreut -
Die Dame wusste nicht Bescheid!

Franziska Lehmann sprach zum Franz:
"“Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!”"
Und einer, der da musste mal,
der rief: “"Ich hab’ ‘nen Silberstrahl!”"

So gab'’s nach dieser Krautmethode
noch manche nette Episode.
Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
"“Es hat mir gut gefallen hier,
doch waer' die Wohnung noch viel netta
Haettest du am Baum Lametta!”"
Ich konnte da gequaelt nur laecheln
und mir noch frische Luft zufaecheln.
Ich sprach - und klopfte ihm auf’s Jaeckchen:
"“Im naechsten Jahr - da kauf ich hundert Paeckchen!”"
||... Jede Träne ist ein Teil des Weges in eine neue Zeit ...||

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mine
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Beitrag von mine » 05.12.2006, 15:29

Merry Weihnachten


When the last Kalender-sheets flattern through the winterstreets
and Dezemberwind is blowing, then is everybody knowing
that it is not allzuweit: She does come - the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people flippen out of ihr warm Stuebel, run to Kaufhof, Aldi, Mess, make Konsum and business.
Kaufen this und jene things and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen, und when this brennt, they cry "Attention".
Rufen for the Feuerwehr: "Please come quick to loeschen her!"
Goes the Taennchen of in Rauch, they are standing on the Schlauch.

In the kitchen of the house mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes the hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester: "We are killed bis to Silvester".
Then he fills the last Glas wine - yes, this is the Christmastime!

Day by day does so vergang, and the Holy night does come.
You can think, you can remember, this is immer in December.

Then the childrenlein are coming, candle-Wachs is abwaerts running.
and Crosby´s Bing WHITE CHRISTMAS sings while the Towerglocke rings and the angels look so fine - well this is the Weihnachtstime.

Baby-eyes are big and rund, the familiy feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they're hocking then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine - this happens in the Christmastime!

The animals all in the house, the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtsstress, enjoy this day as never nie,
well they find Kitekat and Chappi in the Geschenkkarton von Pappi.

The familiy begins to sing and wieder does a Gloeckchen ring.
Zum song vom gruenen Tannenbaum the Traenen rennen down and down.
Bis our mother ploetzlich flennt: "The Christmas-Gans im Ofen brennt!"
Her nose indeed is very fine - That is the End of Weihnachtstime.
||... Jede Träne ist ein Teil des Weges in eine neue Zeit ...||

Audi71
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Beitrag von Audi71 » 07.12.2006, 00:52

huhu ihrs,
is echt nett was ihr hier so vom stapel last!
meine freundin und ich haben grad mächtig gut abgelacht!!!!!!!!!

WEITER SO !!!!!!!!!!!!!!!!!
Audi.....gibts was besseres ?????????????????

Xanatos
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Weihnachten von Onkel Hotte

Beitrag von Xanatos » 07.12.2006, 12:07

Weihnachten von Onkel Hotte

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
ich hab's überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich schlief beim Fahren in himmlischer Ruh.
Da hat das Christkind in dieser eisigen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich den Weihnachtsmann,
er trieb gerade seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich dabei den Gegenverkehr nicht.
Ich wich ihm aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen, und er klebte am Manta.

Am Ende traf ich den Nikolaus,
er kam gerade aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Strasse gelaufen,
wollte am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mich und mein Auto hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.

Und die Moral von dem Gedicht:
fahr zu schnell mit deinem Auto nicht!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen!
Vom Weihnachtsmann, vom Christkind und Nikolaus,
Weihnachten nächstes Jahr fällt dann wohl aus.....


Oliver Kalkhofe
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Xanatos
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Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen...

Beitrag von Xanatos » 07.12.2006, 12:23

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen...

Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,
es war beim Finanzamt um zu betteln und um zu fleh´n.
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,
verlangt vom Christkind die Einkommensteuer.

Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,
dass das Christkind so viel verschenken kann.
Das Finanzamt hat so nicht kapiert,
wo von das Christkind dies finanziert.

Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her",
da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär.
Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,
und die Erlöse wären anzugeben.

"Ich verschenke das Spielzeug an Kinder " wollte das
Christkind sich wehren,
dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen
haben, wäre dieses jetzt besser zu sagen.

"Meine Zwerge besorgen die Teile,
und basteln die vielen Geschenke in Eile"
Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt.
Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,
von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz.

"Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld",
Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."
"Aus allen Ländern kommen die Sachen",
mit denen wir die Kinder glücklich machen."

Dieses wäre ja wohl nicht geheuer,
denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.
Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung,
meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung.

Mit diesen Sachen, welch ein Graus,
fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.
Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,
und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

SCHADE!


Silke Herbst
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Xanatos
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Rückblick... Oktober!

Beitrag von Xanatos » 08.12.2006, 13:06

Oktoberrückblick

Montag, 7. Oktober

Schönster Altweibersommer. Noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Innenstadt. Dann plötzlich um 10.47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: "5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich." Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert SK-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15:07 Uhr
Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert nunmehr mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage.

16:02 Uhr

Die Filialen von Penny und Ihrkauf bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber auf Grund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 10. Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag, 8. Oktober, 7:30 Uhr
Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während 2 Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachstwünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleisenden Schein von 260000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschaun, immerhin haben jetzt auch Spar, Coop und SK den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch, 9. Oktober, 9:00 Uhr
Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.

9:12 Uhr
SK kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.

10:05 Uhr
Bei Ihrkauf verirren sich dutzende von Kunden in einem Wald von Weihnachtsbäumen.

12:00 Uhr

Neue Dienstanweisung bei Coop. An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein 'Frohes Fest' gewünscht. Der Spar-Markt kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.

Donnerstag, 10. Oktober, 7:00 Uhr
Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.

8:00 Uhr
In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark: "Weihnachten bis zum Äußersten" und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD 'Weihnachten mit Mireille Matthieu' über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Freitag, 11. Oktober, 8:00 Uhr
Anwohner der Ladenstaße versuchen mit Hilfe einer einsweiligen Verfügung, die nun auch vom Spar-Markt angedrohte Musikoffensive 'Heilig Abend mit den Flippers' zu stoppen.

9:14 Uhr
Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor 'Adveniat', der gerade vor Karstadt zum großen Weihnachtsovatorium ansetzen wollte.

9:30 Uhr
Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

Sonnabend, 12. Oktober
Die Fronten verhärten sich. Die Strategien werden zunehmend aggressiver.

10:37 Uhr
Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Coop-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.

12:00 Uhr
Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt, Edeka und Coop die Fußgängerzone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst.

14:30 Uhr
Teile der Innenstadt sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen. Menschen wie du und ich, die nur mal in der schönen Herbstsonne bummeln wollten.
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Beitrag von Xanatos » 09.12.2006, 21:46

Stenkelfeld im Lichterglanz

Sonntag, 2.Advent 10.00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Onkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10 Uhr 14
Beim entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10 armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Onkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19 Uhr 03

Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20 Uhr 17
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20 Uhr 56
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21 Uhr 30
Im Trubel einer Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage verhallt das Alarmsignal aus der Generatorhalle

21 Uhr 50
Der 85-Jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22 Uhr 12
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Onkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Brohrmeyer gelandet.

22 Uhr 37
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Housten sind ratlos.

22 Uhr 50
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23 Uhr 06
In der taghell erleuchteten Siedlung Onkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23 Uhr 12 und 14 Sekunden
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage wie Donnerhall. Durch den stockfinsteren Ort stapften irre, verwirrte Menschen , Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.
Wir bewundern die Weisheit derer, die uns zustimmen!

Leia
Beiträge: 797
Registriert: 08.07.2006, 19:37

Beitrag von Leia » 11.12.2006, 00:04

...
Zuletzt geändert von Leia am 15.04.2009, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist eine besonders hübsche Kunst,
sich in Dinge einweihen zu lassen,
über die man Bescheid weiß,
und zwar von Leuten,
die nicht Bescheid wissen.

Xanatos
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Registriert: 31.08.2006, 11:11

Beitrag von Xanatos » 13.12.2006, 09:38

Es war einmal ein Weihnachtsmann,
der hatte Ren und Schlitten,
doch sah ich ihn gar irgendwann,
da kam er nur geritten.

Da fragte ich den Weihnachtsmann,
wer ihm den Schlitten nahm,
da nahm er fast schon Haltung an
und sprach wie ´s dazu kam.

Ich bin nun schon der Weihnachtsmann,
seit vielen hundert Jahren,
hielt niemals an den Kneipen an,
bin stets vorbei gefahren.

Nur heute bin ich Weihnachtsmann,
einmal schwach gewesen,
erlag dem warmen Kneipenbann,
ich wollt nur einen Heben.

Traurig sprach der Weihnachtsmann,
es waren dann wohl mehr,
ich war dann mit dem Zahlen dran,
doch war der Sack schon leer.

Nun, mein lieber Weihnachtsmann,
sprach der Wirt zu mir,
dann bleibt von deinem Rehngespann
der tolle Schlitten hier.

Jetzt reit ich armer Weihnachtsmann,
hinauf zum Himmelszelt
und hol, damit ich zahlen kann
noch einen Säckel Geld.

Da ritt der arme Weihnachtsmann,
die Weihnacht fiel heut aus,
bevor sie überhaupt begann,
so ging ich schnell nach Haus.

Jede Wette, dass du mit diesem Gedicht für den Weihnachtsmann echten Eindruck schinden kannst.
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Xanatos
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Beitrag von Xanatos » 13.12.2006, 09:45

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
es peinlich wird für viele Leit
weil sie nicht wissen - was zu sagen
wenn sie der Weihnachtsmann tut fragen.

Ob sie denn wüssten ein Gedicht
ein Vers, ein Lied oder auch nicht
in vielen Fällen, muß ich sagen
der Ruprecht hätt nicht tun soll`n fragen.

Weil "lieber guter Weihnachtsmann"
er kennt den Spruch schon viel zu lang
ich hab mir drum was ausgedacht
und hoff das es euch Freude macht:

Weihnachtsmann du alter Schwede
halt nicht erst ne lange Rede
packe die Geschenke aus
und verlasse unser Haus.

Weihnachtmann ich rate dir
geh doch einmal zum Barbier
dein Kinn ist dann so glatt wie meins
und alle nennen dich Karl-Heinz.

Weihnachtmann ich rate dir
geh doch einmal zum Barbier
der Wattebausch in dein`m Gesicht
nein darauf stehn die Frauen nicht.

Keine Frage dir fehlt der Dreitage Ba Ba Ba...
(Der Rezitator möge den Refrain des beliebten
Ärtzeliedes anstimmen)

Lieber guter Weihnachtmann
schaff mir einen Daimler ran
dann bring ich dich damit nach Haus
zur Freude von Frau Nikolaus.

Weihnachtsmann du alter Knilch
schenk mir ein Glas Buttermilch
und noch einen Becher Quark
und so Hunderttausend Mark.

Weihnachtsmann komm her mein Freund
wir basteln uns jetzt einen Joint
den rauchen wir gemeinsam
dann sind wir nicht mehr einsam.

Weihnachtsmann du alter Knacker
schenk mir was und geh vom Acker
Wir bewundern die Weisheit derer, die uns zustimmen!

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