Wehrpflicht

Innen- und Außenpolitik

Moderatoren: vacation, rastasista

Wehrpflicht abschaffen ja/nein?

Ja
10
83%
Nein
2
17%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 12

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Flori
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Beitrag von Flori » 18.08.2004, 00:02

naja das stimmt nicht ganz. der afganistan krieg war auch ein angriffskrieg... und deutschland war dabei!
Am Arsch ist die Ente fett und fettes Fleisch gibt fette Brühe!

rastasista
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Beitrag von rastasista » 18.08.2004, 00:12

Ja aber der Krieg ging ja nicht von uns aus , das war Natohilfe oder etwa nicht ?

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lupio
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Beitrag von lupio » 18.08.2004, 12:19

Mirry hat geschrieben:wenn die wehrpflicht abgeschafft ist heißt das doch noch nicht das die ganze bundeswehr weg ist, Flori. die berufs soldaten koennen immer noch helfen, bei hochwasser zum beispiel. davon abgesehn werden wehrpflichtige dafuer sowieso nicht eingesetzt. die soldaten die da in den nachrichten waren, das waren auch alles brufssoldaten.

:evil:
Da muß ich Dich leider berichtigen.
Ich persönlich war damals beim Oderbruch dabei, war zwar Zeitsoldat, aber mal von mir abgesehen, die meisten der anderen nicht. Die meisten dieser soldaten kamen aus den sog. KRK-Verbänden - Krisen-Reaktions-Kräfte. nur der Richtigkeit halber Diese Verbände bestehen, die Vermutung liegt nahe, zum größten Teil aus FWLD-Soldaten (Freiwillig länger dienende)
Bene qui latuit, bene vixit. Non scholae, sed vitae discimus.
Ignoranti, quem portum petat, nullus suus ventus est!

dIE wUrst Ist dIE sUmmE IhrEr schEIbEIn

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Mirry
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Beitrag von Mirry » 18.08.2004, 20:08

naja, ich fasse zeitsoldaten und freiwillige verlaengerer nicht zu grundwehrdienst leistende.
Wenn das Leben ein Traum ist, dann will ich nie aufwachen.

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Saxonyking
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Beitrag von Saxonyking » 08.09.2004, 11:16

Flori hat geschrieben:Zum einen ist die Abschaffung der Wehrpflicht ein nicht finanzierbares Unterfangen. Was soll mit den ganzen Soldaten passieren die für Ausbildung, Versorgung, Weiterbildung usw zuständig sind? Wer ist bei Hochwasser zur Hilfe? Das THW!? *lach*
Wir geben jährlich rund 60 Mrd. EUs aus für den deutschen Militärhaushalt. Eine drastische Reduzierung des Etats hätte zur Folge, dass wir unser Sozialsystem mit diesem Geld stark entlasten könnten.
Jack Daniel hat geschrieben:WARUM soll es in Deutschland nicht klappen wenn es sonst überall klappt? Kannst du mir das mal erklären? Nein, kannst du nicht, weil es keine vernünftige Erklärung gibt, und schon garkeine die irgendeiner hören will. Das System wie es im Moment ist ist sehr wohl ersetzbar. Und ach ja... den Zivildienst kannst du dir auch an den Hut nageln. Für mich sind diese ganzen Dinge wie Wehrpflicht bzw. Zivildienst oder dieses soziale Jahr eine Abzocke von der Regierung, eine Art Beschaffung billiger Arbeitskräfte. Anstatt daraus staatliche Angestellte zu machen die ein bisschen mehr verdienen, gibt man die Kohle lieber für sinnlose Dinge wie z. B. Subventionen oder noch schlimmer, die ganzen Politikergehälter aus. Und das Volk muss am Ende wieder bluten.
Vieles am deutschen System ist ersetzbar. Zivildienst ist wie Wehrpflicht PFLICH, es sei denn man wird ausgemsutert. Das greift meine Freiheit an und beim Bund sehr oft auch die Menschenwürde. Der Zivildienst ist totale Abzocke, aber wie oben gesagt könnte man doch mit dem aus dem Militäretat freigewordenen Geld das Sozialsystem verbessern und Arbeitslose in diesen Dienst integrieren, der bei dieser demographischen Entwicklung immer stärker in Anspruch genommen werden muss und sonst unbezahlbar wird!
rastasista hat geschrieben:Thema HOCHWASSER und Bundeswehr

Man bräuchte die Bundeswehr nicht fürs Hochwasser, wenn man in gewissen Teilen Deutschlands mal lernen würde, anständige Deiche zu bauen . Hier oben klappts doch auch . Und wenn wir ma absaufen , was selten vorkommt und das letzte Mal war's schlimm 1962, bekommt man hier überhaupt kein Geld oder Hilfe oder irgendsowas.
Ich hasse das man , immer nur am rumjammern !
Gewisse Teile Deutschlands? Schwebt dir da etwa der Osten vor im Bezug zum Oderhochwasser und das Hochwasser von 2002? Wenn ja, hast du mit deinen Argument nicht Recht. Im Erzgebirge kann man keine Deiche, aus geologischer Sicht und dem Relief nach, bauen. Die Fließgeschwindigkeiten sind an den Oberläufen viel höher und die Vorwarnung hilft erst an den unteren Flussläufen. Hinzu kommt, dass kein Deich eine Garantie für Hochwasserschutz ist. In Wittenber, Dessau,... sind sie vorhanden. Sie bieten aber nur einen statistischen Schutz, z. B. ein Jahrtausendhochwasser, wobei das von 2002 bei weitem keins war!
@rastasista: Wer hammert hier eigentlich?

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Miss Lady
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Beitrag von Miss Lady » 08.09.2004, 18:00

die wehrpflicht wird sicherlich abgeschafft! es werden jetzt schon immer weniger männer eingezogen, is der erste schritt dorthin... fänd ich jedenfalls gut denn es sollte für jeden freiwillig sein, egal ob mann oder frau!

Saxonyking
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Beitrag von Saxonyking » 08.09.2004, 21:46

Ich kann nur eins nicht fassen. Wir haben eine grüne Partei zwei Legislaturperioden in der Koalition und diese schafft nicht die Abschaffung der Wehrpflicht. Das ist ein Debakel. Eine schwarze Regierung wird dies noch viel weniger schaffen.
Flori hat geschrieben:naja das stimmt nicht ganz. der afganistan krieg war auch ein angriffskrieg... und deutschland war dabei!
Das ist auch so ein Ding. Kurz nach dem 11. September 2001 gab es eine Verfassungsänderung. Nach dieser können wir Deutscland auch im Ausland verteidigen. Präventivschläge sind also mit der deutschen Verfassung vereinnehmbar! Vielleicht kommen mal wieder welche und sagen: "Ja im Osten (gemeint ist Osteuropa) sind Terroristen, da müssen wir halt mal dort Deutschland verteidigen." Überlegt euch das mal!
Zuletzt geändert von Saxonyking am 09.09.2004, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.

rastasista
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Beitrag von rastasista » 09.09.2004, 14:37

Deiche hin oder her, das könntet ihr echt besser machen ! Es muss jemandem halt eine Lösung einfallen ,man kann nicht abwarten bis alles abläuft und sich dann eher um die dämliche Semperoper kümmern als um die Menschen ,die dort in der Gegend wohnen. Abläufe und so wären möglich , wenn es mit den Deichen nicht klappt, oder Stauseen. Aber einfach Flüsse kanaliesieren und damit rechnen dass es nicht in die Hose geht funktioniert nicht .

Mag ja sein , dass das alles im Erzgebirge nicht funktioniert. Dann grenzt man eben einen Bereich als Hochwasser gefährdet ein, und da wohnt dann keiner mehr. Ebenso wie in Dessau. Wo sind da bitte Deiche? Und wenn ja , wie schlecht sind die konstruiert? Wir haben hier doch ständig Hochwasser und es passiert selten was....

Und wieso wer hammert hier eigentlich......... Das musst du mir jetzt mal erklären .

Wir haben hier auch Hochwassermauern, die sehen scheiße aus, erfüllen aber ihren Zweck. Und je weiter man den Elbelauf rauf fährt desto mehr verschwinden Deiche etc.

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Mirry
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Beitrag von Mirry » 09.09.2004, 18:08

naja überlegt doch mal das es faktisch keinen verteidungskrieg gibt. wie soll man sich das denn vorstellen? "hmmm da KÖNNTEN terroristen sein, also greifen wir mal an." man kann sich IM krieg verteidigen, aber nicht DURCH krieg.
Wenn das Leben ein Traum ist, dann will ich nie aufwachen.

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Saxonyking
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Beitrag von Saxonyking » 09.09.2004, 20:58

Also, ich möchte eigentlich das Deich-Thema beenden!
rastasista hat geschrieben:Es muss jemandem halt eine Lösung einfallen ,man kann nicht abwarten bis alles abläuft und sich dann eher um die dämliche Semperoper kümmern als um die Menschen ,die dort in der Gegend wohnen. Abläufe und so wären möglich , wenn es mit den Deichen nicht klappt, oder Stauseen. Aber einfach Flüsse kanaliesieren und damit rechnen dass es nicht in die Hose geht funktioniert nicht .
Warten? Die Behörden waren überascht! Das legt aber sicherlich an dem förderalen System in Deutschalnd. Zu DDR-Zeiten gab es im 30-Minuten-Takt Pegelstände aus Zwickau. Da wusste dann jeder wie groß und ob überhaupt ein Hochwasser kommt. Da wurden dann alle gefährdeten Bereiche geräumt - Läden, Maschinen, ... Da war alles koordiniert. Das fehlt heute. Deiche sind hier ein Prob. Mit den Stauseen ist das auch so eine Sache. Im August 2002 waren diese ziemlich voll, weshalb sie nicht soviel aufnehmen konnten. Nachgewiesener Maßen wären sie auch nicht sehr aufnahmefähig gewesen, wenn sie vollständig leer gewesen wären! Man hätte es nur verzögern können. Flüsse sind in Sachsen kanalisiert? Wo? Nach der wurde wurden alle dekanalisiert.
rastasista hat geschrieben:Mag ja sein , dass das alles im Erzgebirge nicht funktioniert. Dann grenzt man eben einen Bereich als Hochwasser gefährdet ein, und da wohnt dann keiner mehr. Ebenso wie in Dessau. Wo sind da bitte Deiche? Und wenn ja , wie schlecht sind die konstruiert? Wir haben hier doch ständig Hochwasser und es passiert selten was....
Da soll keiner mehr wohnen? Ich klär dich mal auf.Im Profil: Zuerst kommt ein Berg. Dann steile Hänge wo keiner bauen kann und dann hochwassergefährdetes Gebiet!
Im mittleren Elb- und Muldenverlauf gibt es Deiche. Warum sind die schlecht konstruiert? Es sind ja keine großartigen Brüche aufgetreten.
Wo wohnst du denn? In Gegenden, wo meinetwegen in jedem Frühjahr oder Herbst Überschwemmungen auftreten ist das was ganz anderes. Kommt bei euch mal eine Jahrhundertüberschwemmung sieht das auch ganz anders aus. Dies liegt aber auch daran, dass sich das Wasser mehr in der Fläche ausbreiten kann, was an einem flacheren Relief liegt.
Mirry hat geschrieben:naja überlegt doch mal das es faktisch keinen verteidungskrieg gibt. wie soll man sich das denn vorstellen? "hmmm da KÖNNTEN terroristen sein, also greifen wir mal an." man kann sich IM krieg verteidigen, aber nicht DURCH krieg.
Ich gebe dir vollkommen Recht. Aber du siehst man kann, wie z. B. der Irak-Krieg. Wobei man erwähnen muss, dass dieser überhaupt nichts mit Terrorismus zu tuen hatte - bis zum Beginn des Irak-Kriegs. Saudi-Arabien hat man nicht überfallen, da dort so viel Geschäftsfreunde von den Amis sind!

rastasista
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Beitrag von rastasista » 09.09.2004, 23:03

Naja gut Naja gut. Danke dass du mich aufklärst. Konstruktive Kritik war von Nöten. Weil ich mich damit nicht auskenne. Aber es schwappt halt hier so an als wäre man zu blöde gewesen in Sachsen. Denn ich bins hier ( in Hamburg) gewöhnt. Das letzte Mal, dass was negatives passiert ist, war in 1962. Und das war sicher schlimm. Und da gabs noch keine Subventionen oder so... da war man dann damals angeschissen. Es kommt nur so super unfair rüber, dass anderen geholfen wird und damals in hamburg hat's kein Schwein intressiert. Aber gut...

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Mirry
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Beitrag von Mirry » 10.09.2004, 22:49

nee ich sehe den Iraq-krieg nicht als ein verteidigungs-krieg an. der ist nur durchgeführt worden weil dem bush das öl ausgeht
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Death Skull
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Beitrag von Death Skull » 01.01.2006, 02:03

Nur der, der will soll es machen.
"Haltet mir ne Knarre an den Kopf und streicht die Wände mit meinem Hirn"

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