Was macht einen menschen zum menschen?

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Fire_Falcon bla

Was macht einen menschen zum menschen?

Beitrag von Fire_Falcon bla » 20.08.2005, 15:05

ich habe mich gestern mal ziemlich lang mit dem freund meiner schwester über alles mögliche geredet.er hat mich auch gefragt...hey simon was macht für dich einen menschen zu einem menschen?ich antworte...ja eher die gefühle und so.er sagt für ihn ist ein mensch ein mensch wegen der entscheidungfreiheit.und dann habe ich gefragt wie er das genau meint.er sagt ja schau nimm mal zumbeispiel ne kuh.die wird nicht gefragt ob sie geschlachtet werden will oder nicht die kann nicht ja oder nein sagen.ein anderer freund hat zu mir gesagt der körper ausstrahlung und charakter.
und als ich darkness gefragt habe hat er nachdenklich geschaut und mir gesagt gute frage werde ich mal drüber nachdenken das habe ich mir noch nie durch den kopf gehen lassen.naja und meine frage an euch ist doch eigentlich ganz klar oder?was macht für euch ein mensch zu einem menschen?und warum?

texxigirl
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Beitrag von texxigirl » 20.08.2005, 16:34

na ein mensch kann denken und handeln ......


manche tiere können das auch z.b. affen und papagei und delphine glaub ich

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JadeDrachen
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Beitrag von JadeDrachen » 20.08.2005, 18:06

Was macht einen Menschen zu einem Menschen?
Eine sehr philosophische Frage.
Ein Mensch kann denken und handeln, kann moralische Standpunkte berücksichtigen und gut und böse unterscheiden. Er hat ein weites Gefühlsleben, heißt, kann Liebe empfinden und Hass, Schmerz und Trauer sowie Freude und Hoffnung.
Die Frage ist doch, ob ein Tier das nicht auch kann?
Es handelt sicher viel mehr nach Instinkten, aber diese sagen ihm doch auch, was gut ist, zumindest für das Individuum oder dessen Nachfolge. Und Instinkte sind nicht falsch, wir folgen ihnen doch auch, wenn auch eher Intuition genannt oder Bauchgefühl. Gut und böse... Nun, ein Hund hat auch Gefühle und beißt mal seinen Herren, wenn dieser den Hund zulange mißhandelt hat.
Das Gefühlsleben eines Tieres. Ja, Tiere können nicht weinen, sie drücken, denke ich mal, ihre Trauer anders aus. Sie fressen nicht oder bekommen stumpfes Fell, werden phlegmatisch...

Das, was einen Menschen zum Menschen also macht ist zum einen, seine Art sich auszudrücken. Er hat Sprache (die meiner Meinung nach viel zu wenig benutzt wird) und Tränen. Seine Mimik ist einfach sehr viel ausgeprägter als bei Tieren.
Danach kommt seine Fähigkeit, zu assoziieren und kombinieren, seine Gabe, alles für sich nutzen zu können, auch im Negativen.
Er kann andere Menschen verletzen, mit Worten, mit Taten, auch, wenn diese nichts dafür können, das habe ich woanders noch nicht gesehen. Einen Kampf um ein Weibchen ist klar, auch ums Revier, aber nicht, weil ein Tier Mordlust hätte... Oder gerade streitsüchtig ist.
Es macht den Menschen zu dem was er ist, daß er sich über alles andere stellt und dabei leider viel zu schnell vergißt, daß er ohne das alles genauso nichts wäre.

Es macht einen Mensch zu einem Menschen, daß er bereit ist, seine Rasse und alles andere auszulöschen, nur um Recht zu behalten. Da frage ich mich, wo wir vielleicht falsch liegen, mit unserem Verständnis von Moral und Ethik, Gut und Böse.

Ist nur ein Ansatz, mehr wäre dann jetzt auch zu viel, denke ich...
Es ist nicht die Angst, die in der Dunkelheit auf uns wartet, sondern der schöne Traum, der hofft, von uns gefunden zu werden.

rastasista
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Beitrag von rastasista » 21.08.2005, 00:58

Ich hab ma gehört der Mensch ist das einzige Lebewesen , dass sich Gedanken ums eigene Handeln macht, bereut , und über Leben und Tod nachdenkt.

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eistüte
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Beitrag von eistüte » 21.08.2005, 04:48

ein mensch macht ihn zum menschen durch sein verhalten und durch seine prägung.es gibt liebe,verständnisvolle menschen.aber auch schlechte menschen,die mit ihrem leben nicht umgehen können oder wollen,weil sie nicht wissen,was sie überhaupt hier suchen.sie werden auch durch ihr eltern geprägt,aber auch durch ihre umwelt,zB durch andere menschen.menschen bringen sich gegenseitig um,obwohl es ja nicht so gedacht war von unserem schöpfer.jeder mensch hat seinen eigen charakter,es gibt solche und solche

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*susan*
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Beitrag von *susan* » 30.10.2005, 23:27

Das ist eine gute Frage, über die ich mir schon oft Gedanken gemacht habe!
Mensch und Tier entscheiden sich für mich im Wesentlichen durch die Sprache!
Ein Hund handelt absolut selbstlos -> er beschützt sein Herrschen.
Ein Mensch dagegen handelt egoistisch und eigennützig.
Auch Tiere haben Gefühle, z.B stirbt ein Schwan vor Einsamkeit wenn sein Partner stirbt!!
Manche Tiere haben eine bessere Moral als Menschen, würden sie uns einsperren und uns zu Tode quälen:?:

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Gothic Lady
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Beitrag von Gothic Lady » 19.04.2007, 12:57

Das nenne ich eine gute frage? wer kennt die antwort? Ich glaube jeder hat seine bestimmte vorstellungen..........theorien...

das wäre mal schön das thema zu vertiefen.............mal was menschliches hier...
Je heller das Licht um so dunkler der Schatten. Wir sind zur Freiheit verdammt.Töte das Böse in Dir, dann kann Dich das Böse in der Welt nicht mehr angreifen.

TodesEngelchen
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Beitrag von TodesEngelchen » 20.04.2007, 18:32

Hi erst mal.......
Was einen Menschen zu einem Menschen macht,ist eine sehr gute Frage..
Ich denke,es ist so,dass ein Mensch alles fühlen darf und seine Gedanken frei sind.Werden wir z.B. angeschrieen,nur weil wir mal depri drauf sind???
Die Antwort ist NEIN!!!!!
Werden wir geschlagen,nur weil wir weinen?????
Die Antwort ist NEIN!!!!!
Werden wir gehasst weil wir fühlen?????
DIE ANTWORT IST NEIN!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe,ihr versteht was ich damit sagen will.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich,jeder darf fühlen was er will(Auch wen man manchmal meint,es ist das falsche und man darf es nicht) und alle Gedanken sind frei.Man darf denken was man will.Egal ob es positive oder negative Gedanken sind.
Und ich denke das macht einen menschen aus.
Wir fühlen,egal was wir denken.
Wir unterscheiden Herz und Verstand.

Tolles Thema,vielen Dank dafür,lg

Lea84
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Registriert: 28.12.2007, 14:35

Beitrag von Lea84 » 15.01.2008, 19:31

ein mensch hat gefühle

muckelchen
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Registriert: 20.03.2009, 11:49

Beitrag von muckelchen » 03.04.2009, 09:33

Ich sehe das ein bißchen anders als ihr: in euren Definitionen schließt ihr immer ein paar Menschen aus. Unsere Gedanken sind nicht wirklich frei. Sie werden immer von unserer Umwelt und Erziehung geprägt. Klar werden manche Menschen geschlagen, weil sie weinen. Vielleicht nicht einer von uns. Aber es gibt auch Menschen,denen geht es nicht so gut. "Alle Gedanken sind frei"... Schön wärs! In manchen Ländern wirst du für deine Gedanken verfolgt. Warum nehmen wir denn aktuell Flüchtlingen aus dem Irak aus? Und warum können die zu Unrecht inhaftierten Insassen von Guantanamo nicht wieder in ihre Heimatländer?
Auch die Sprache ist keine wesentliche Abgrenzung zwischen Mensch und Tier. Tiere haben untereinander eine so komplexe Kommunikation, das ist echt unglaublich!
Und ob uns unser Verhalten zum Menschen macht? Ich weiß nicht?!? Was ist denn mit den menschen, die behindert auf die Welt kommen? Völlig unfähig zu handeln? Wachkomapatienten? Sind das keine Menschen?
Ich bin mir auch sicher, dass die Fähigkeit Gut und Böse zu unterscheiden, uns nicht zum Menschen macht. Dann wäre Adolf Hitler eindeutug kein Mensch, denn der konnte das nicht! Un dide Sache mit den Gefühlen... Das ist auch so eine schwammige Angelegenheit! Manche Menschen empfinden kein Mitleid oder keine Trauer. Ich glaube wirklich nicht, dass die Bürgerkriege in Afrika irgendetwas mit Mitleid zu tun haben. Da geschieht auch wenig "menschliches"! Und doch sind das alles Menschen!
Und aknn man Kriege, die menschen führen nicht auch mit Machtkämpfen um die Rangfolge oder um die besten Weibchen im Tierreich vergleichen? Beides dient doch dazu, der herrscher über ein Gebiet und deren "Einwohner" zu sein, oder nicht?!? Nur bei Tieren wird das Instinkt genannt und beim Menschen Habgier oder Mordlust.

Ihr seht schon, für mich ist die Frage auch nicht leicht zu beantwortetn. Aber ich tendiere dazu, zu sagen, dass ein Mensch mit seiner Geburt ein Mensch ist. Egal was danach passiert - wie er erzogen wird, welchen Einflüssen er ausgesetzt ist, wie er denkt oder handelt, wen er unterstützt, belügt, rettet, tötet, und so weiter.
Ich finde es nur unmenschlich, eine gewisse "Qualität von Mensch" unterscheiden zu wollen. Gut und Böse sind keine Kriterien, um ein Mensch zu sein!

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